Rahmenbedingungen im deutschen Firmenkundengeschäft für Banken und Sparkassen

Die Einführung von Basel II hatte nicht nur auf die Banken eine erhebliche Auswirkung, indem sie dazu gezwungen wurden die notwendige Eigenkapitalunterlegung an das individuelle Kreditrisiko anzupassen, sondern auch auf der Seite ihrer Firmenkunden ist einiges passiert. So haben sich für einige Unternehmen die Finanzierungskosten deutlich erhöht und es entstand ein Bewusstsein für die eigene„Rahmenbedingungen im deutschen Firmenkundengeschäft für Banken und Sparkassen“ weiterlesen

Der PowerPoint-break even

Uns allen ist sicherlich aufgefallen, dass in den letzten Jahren (um nicht zu sagen: Jahrzehnten!) eine exzessive Nutzung von PowerPoint entstanden ist. Dies liegt sowohl an der Nachfrage („Machen Sie mir mal 2-3 knackige Folien dazu!“), als auch an dem Angebot („Lieber Mal schnell eine Idee visualisieren, sieht besser aus“ und „Geht schneller als einen„Der PowerPoint-break even“ weiterlesen

AGB-Änderung und Verwahrentgelte

Was ist passiert? AGB-Änderungsmechanismus Am 27. April 2021 hat der BGH entschieden (Az. XI ZR 26/20), dass folgende Klauseln „Künftige Änderungen dieser Geschäftsbedingungen und der besonderen Bedingungen werden dem Kunden spätestens zwei Monate vor dem vorgeschlagenen Zeitpunkt ihres Wirksamwerdens in Textform angeboten.Hat der Kunde mit der Bank im Rahmen der Geschäftsbeziehung einen elektronischen Kommunikationsweg vereinbart (z.B.„AGB-Änderung und Verwahrentgelte“ weiterlesen

Gedanken zur Bereitstellungsprovision in der Immobilienfinanzierung

Dieser Blogbeitrag hat vordergründig einmal nichts mit Vertrieb zu tun. Vor einiger Zeit gab es ein aktuelles Urteil zur Breitstellungsprovision. Die Veröffentlichung, die mir in dem Zusammenhang aufgefallen ist, habe ich nachfolgend einmal verlinkt: Aktuelles Urteil: Baufinanzierung: Bereitstellungsprovision darf Darlehenszinssatz erheblich übersteigen (Beck-Aktuell, zu OLG Karlsruhe, Urteil vom 12.10.2021 – 17 U 545/20) Im Kern ging es„Gedanken zur Bereitstellungsprovision in der Immobilienfinanzierung“ weiterlesen

Ergebnisreporting oder Vertriebsreporting?

Immer wieder stellen sich Fragen rund um die Struktur des Reportings für den Vertrieb. Oftmals wird vom Vertriebsreporting gesprochen, weil der Berichtsempfänger der Vertrieb (als Organisationseinheit) ist – nicht weil dort über den aktuellen Vertriebserfolg oder die Vertriebsleistung berichtet wird. Meistens begnügt man sich mit einem Ergebnis-/ Erfolgsreporting, weil es typischerweise leichter in die GuV„Ergebnisreporting oder Vertriebsreporting?“ weiterlesen

„Mein Kunde will keine Standardprodukte, mein Kunde will individuelle Beratung!“

Diesen Spruch habe ich schon oft gehört und gelesen. Erst kürzlich wieder in einem Newsletter, um ein Interview anzuteasern. Ich frage mich dann immer: „Glauben die das wirklich?? – oder ist es ein bewusstes Framing?“ Zunächst wird so schließlich suggeriert, das Standardprodukte etwas schlechtes, minderwertiges sind. Das ist nicht der Fall. Ob ein Produkt Standard„„Mein Kunde will keine Standardprodukte, mein Kunde will individuelle Beratung!““ weiterlesen

Das Zusammenspiel von Einstellung und Außenwirkung

In Verkaufsschulungen hört man häufiger Sprüche wie: „Wer selbst nicht für etwas brennt, kann andere nicht entzünden!“ Dies mag für die einen eher kryptisch klingen, für andere ist es wahrscheinlich ein „No-brainer“. Natürlich stimmt es, dass man selbst von etwas überzeugt sein sollte oder muss, damit man es glaubwürdig und kompetent – und damit letztendlich„Das Zusammenspiel von Einstellung und Außenwirkung“ weiterlesen

Mit grünen Ampeln an die Wand fahren

Es gibt ja den Grundsatz, dass der Titel eines Textes keine negative Konnotation haben soll. Entweder positiv, konstruktiv oder motivierend. Ich muss gestehen, mir ist nichts Besseres eingefallen als der Gegensatz. Ich hatte schon einmal dargelegt, warum Veränderungen scheitern (können). Da hatte ich ein entsprechendes Feedback zu dem gewählten Titel erhalten. Hier ist übrigens der„Mit grünen Ampeln an die Wand fahren“ weiterlesen

Gedanken über kleine Kunden und große Kunden

Ich verrate kein Geheimnis, wenn ich sage, dass kleine Kunden und große Kunden grundsätzlich unterschiedliche Bedürfnisse haben. Während es bei kleineren Kunden typischerweise um Standardprodukte geht, um eine besonders schnelle Lösung eines Problems und auch um die Beratung als solches, geht es bei den größeren Kunden darum, dass es eine individuelle passgenaue Lösung für diesen„Gedanken über kleine Kunden und große Kunden“ weiterlesen

Raten statt Zinsen verkaufen!

Wir alle sehen immer wieder, dass sowohl der Kunde als auch der Berater sehr häufig sehr zinsfixiert sind. Das ist für sich genommen kein neues Phänomen, denn der Zins fungiert als ein akzeptiertes Preisschild. Nicht zuletzt auch die seit einigen Jahrzehnten bestehende Ausweispflicht eines Effektivzinses für die Verbraucher hat diese Signalwirkung weiter gestärkt. Dies ist„Raten statt Zinsen verkaufen!“ weiterlesen