Falschparken und Vertriebssteuerung

Kennen Sie die Situation: Sie kommen morgens zur Arbeit und ein unbekannter Kollege steht auf Ihrem Parkplatz. Oder Sie sehen, dass ein Kollege in der Nähe der Arbeitsstätte im Halteverbot oder anderweitig unglücklich parkt. Diese Dinge passieren grundsätzlich nicht aus Gleichgültigkeit oder aus einer Geringschätzung. Es geht in der Entscheidung auch immer um den Grad„Falschparken und Vertriebssteuerung“ weiterlesen

Finanzstabilitätsbericht 2020: Kreditvergabe

Entwicklung Kreditvergabe aus Kundensicht Mai bis August 2020 („Corona-Effekt“): Anteil der Ablehnungen durch die Bank/Sparkasse ist zurückgegangen Zinshöhe marginal entspannt Banken und Sparkassen sind wieder tendenziell zu längeren Laufzeiten und auch etwas größeren Abschnitten bereit das Erfordernis von Kreditsicherheiten hat sich nur geringfüg gemindert Aber: die Bearbeitungsdauer der Kreditanträge hat sich nicht verändert und wird„Finanzstabilitätsbericht 2020: Kreditvergabe“ weiterlesen

Preisbildung – vom Blog zum Buch

Heute schreibe ich mal einen Beitrag in eigener Sache. Hierzu freu ich mich ganz besonders über Feedback und weiterführende Anregungen. Ich möchte aus den bisherigen Blogbeiträgen ein Buch erstellen. Die Idee ist, dass es Menschen gibt, die lieber etwas in einem Buch nachschlagen, als online in älteren Einträgen zu suchen. Gleichfalls gibt es sicherlich Menschen,„Preisbildung – vom Blog zum Buch“ weiterlesen

Zur Philosophie der Vertriebssteuerung

Ich höre häufige Sätze wie: „Die Anforderungen, die an uns gestellt werden, sind so vielschichtig und vielseitig, dass muss die Steuerung umfassend abbilden.“ -oder- „Der Mitarbeiter muss die Rahmenbedingungen in denen wir uns bewegen verstehen und in seinem Handeln berücksichtigen!“ Ich persönlich glaube: „Das stimmt nicht!“ Der Mitarbeiter ist Mitarbeiter und nicht der Unternehmer. Das„Zur Philosophie der Vertriebssteuerung“ weiterlesen

Teaser: Wege im Vertriebsmanagement

Aus eigener Anschauung habe ich erlebt, dass die Wege, die in das Vertriebsmanagement führen, hochgradig unterschiedlich verlaufen können. Den „klassischen“ Vertriebsmanager gibt es in Banken und Sparkassen eigentlich nicht – er entsteht womöglich gerade erst. Ich habe (ehemalige) Kundenberater im Vertriebsmanagement erlebt, die ihre Art des Verkaufens und der Marktbearbeitung weitergeben wollten, sehr seniore Kollegen,„Teaser: Wege im Vertriebsmanagement“ weiterlesen

Zahlenfriedhöfe sind das Gegenteil von Steuerung

Wer kennt folgendes Szenario? Das Reporting kommt spät und besteht dann aus endlosen Listen, zahllosen Seiten. Es steht irgendwie alles drin – nur wo? Zahlenkolonnen reihen sich aneinander. In den Gesprächen zititert die Führungskraft die Zahl X. Der Mitarbeiter kontert mit der Zahl Y. Die passt viel besser – und sieht auch gerade mal besser„Zahlenfriedhöfe sind das Gegenteil von Steuerung“ weiterlesen

Was ist Vertriebsqualität?

Der Begriff der Qualität hat verschiedene zulässige Definitionen. Die traditionelle entspringt dem Latinischen (qualis) und bedeutet letztlich nur „wie beschaffen“. Im allgemeinen Sprachgebrauch hat das Marketing in seinen verschiedenen Facetten schon vollbracht, dass der Begriff der Qualität mit Attributen wie „hochwertig“ belegt ist. Das stimmt aber – genau genommen – nicht: Qualität ist neutral, weder„Was ist Vertriebsqualität?“ weiterlesen

Intensivierung der regelmäßigen Kundenansprache im Firmenkundengeschäft

Aus durchgeführten Kundenbefragungen lässt sich sehr häufig das Feedback herauslesen, dass Berater oft zu höflich und zu zurückhaltend agieren. Die Kunden erleben sie häufig reaktiv: die Initiative zum Kontakt geht meistens vom Kunden aus und die Berater bringen wenig eigene Ideen mit ein. Dies sind allesamt subjektive Wahrnehmungen, deren objektive Richtigkeit sich nicht oder nur„Intensivierung der regelmäßigen Kundenansprache im Firmenkundengeschäft“ weiterlesen

Erfolg im Vertrieb als Mythos

Ist es nicht so, dass der erfolgreichste Vertriebsmitarbeiter derjenige ist, der am meisten Geschäft „mit nach Hause bringt“? Viel ist immer besser als wenig. Lieber ein schlechtes Geschäft als gar kein Geschäft. Ein schlechtes Geschäft = der Markt ist so schwierig vs. gar kein Geschäft = er kann es nicht. Aber warum ist es so?„Erfolg im Vertrieb als Mythos“ weiterlesen

Der Weg zu mehr Cross-Selling

Die Bestrebung nach Cross-Selling (CS), also einem Kunden mehr als nur ein Produkt zu verkaufen ist nicht neu. Die Gründe sind vielschichtig und reichen von Profitiablität (sinkende Kundenkosten, Cross-Sell-Produkte oftmals ohne Eigenkapitalbindung) über den Hausbank-Anspruch (wichtigster Bankpartner, ganzheitliche/umfassende Beratung) bis hin zur Wettberwerberabwehr. Die Ansätze dafür sind ebenso vielfältig: statistische Potenzialanalysen, Musterkundenprofile, Finanz- und Beratungskonzepte„Der Weg zu mehr Cross-Selling“ weiterlesen