Komplexität begegnet uns im Arbeitsalltag ständig. Gefühlt wird es immer mehr und die Welt wird immer komplexer. Eine wichtige Managementaufgabe ist es Komplexität zu reduzieren. Für die Mitarbeiter – aber auch und vor allem für die Kunden. Was ist Komplexität? Folgende Merkmale und Attribute erkenne ich in Komplexität: Ein Sachverhalt ist unüberschaubar gross Die Zusammenhänge„Komplexität: Die Haltung entscheidet“ weiterlesen
Autor-Archive:Thies Lesch, LL.M.
Bearbeitungsentgelte für Kredite
Am 4. Juli 2017 ist ein für die Kreditwirtschaft bedeutendes Urteil gefallen (BGH XI ZR 562/15): Auch für gewerbliche Kredite sind Bearbeitungsentgelte unzulässig. Im Jahr 2014 gab es bereits ein entsprechendes Urteil für Verbraucher und einige Banken haben sich bereits ab diesem Zeitpunkt darauf eingestellt, dass auch in diesem Fall die Verbraucherrechtsprechung in die gewerbliche„Bearbeitungsentgelte für Kredite“ weiterlesen
Achtung Verwechselungsgefahr: Kundenorientierung!
Was versteht „man“ eigentlich unter Kundenorientierung? Also ich verstehe unter Kundenorientierung: Ich richte mein ganzes Handeln auf den Kunden aus. Alle meine Aktivitäten sollen sich um den Kunden, seine Bedürfnisse, seine Themen drehen. Alle anderen Aktivitäten unterlasse ich – versuche ich zumindest (siehe auch Lean-Management.) (mein Blogbeitrag dazu: hier) Ich richte mein ganzes Angebot auf„Achtung Verwechselungsgefahr: Kundenorientierung!“ weiterlesen
Warum scheitern Veränderungen?
„Warum scheitern eigentlich geplante Veränderungen?“ Diese und ähnliche Fragen stelle ich mir immer wieder. Klar, es gibt eine ungeheure Fülle an Fachliteratur zu Veränderung, Projektmanagement und Change Management. Mal aus einer Perspektive der reinen Organisationstätigkeit (=Veränderung organisieren), mal aus einer Perspektive der HR bzw. der Personalentwicklung (=Veränderung befähigen). … In der Realtität ist Veränderung nur„Warum scheitern Veränderungen?“ weiterlesen
Buchempfehlung: Matthew McCleery – The Shipping Man: A Novel
Eines vorweg: dieses Buch ist nur in englischer Sprache erschienen. Das tut der Lesefreude aber keinen Abbruch, bzw. gleicht die möglicherweise höheren Anstrengungen im Textverständnis mehr als aus. Es handelt von einem Wallstreetbanker, der sich ausversehen in den BDI (Baltic-Dry-Index) verirrt und in der Folge seine Liebe zur kommerziellen Schifffahrt entdeckt. Ein kurzweiliges Buch, das„Buchempfehlung: Matthew McCleery – The Shipping Man: A Novel“ weiterlesen
Über die Ethik des Verkaufens
Ist verkaufen eigentlich unanständig? Ich erlebe immer wieder zwei Arten von – sagen wir mal – Grenzwahrnehmungen: auf der einen Seite den agressiven Drücker, den man gern auch mal am Telefon hat und nicht so recht wieder los wird. Und auf der anderen Seite die aufopferungsvolle Beratung, die immer weitere Ideen und Kollegen hinzuzieht und„Über die Ethik des Verkaufens“ weiterlesen
Übersicht wichtiger Regelungen zu Bilanzierung und Offenlegung nach HGB und PublG
Die Bilanzerstellung nach HGB ist für sich genommen keine Raketenwissenschaft. Die Herausforderung besteht darin, dass unsere Gesetze so verfasst sind, dass keine Informationen und Regelungen in einem Gesetzestext doppelt enthalten sind. Neben der Kürze besteht der weitere Vorteil darin, dass man bei Veränderungen nur eine Stelle ändern muss und sicher sein kann, im Gesetzestext keine„Übersicht wichtiger Regelungen zu Bilanzierung und Offenlegung nach HGB und PublG“ weiterlesen
Qualitätsmanagement im Banking
Ich weiss nicht, ob es für einen Trend reicht, aber ich nehme häufiger war, dass sich Banken und bankennahe Dienstleister für ein zertfiziertes Qualitätsmanagement nach DIN EN ISO 9001 entscheiden. Mir scheint dabei für die Zielsetzung die kommunikative Wirkung im Vordergrund zu stehen – was schade ist, weil es zu kurz springt und in der„Qualitätsmanagement im Banking“ weiterlesen
Was ist „big bath-accounting“?
Unter „big bath-accounting“ versteht man die systematische Ausnutzung aller bilanzieller Spielräume und Wahlrechte, um das Jahresergebnis möglichst schlecht aussehen zu lassen (Aufwand vorziehen, erhöhte Abschreibungen und Wertberichtigungen, Rückstellungen bilden, einhergehend mit pessimistischeren Prognosen, um die „Vorsicht“ zu rechtfertigen). Das geschieht häufig dann, wenn Nachfolger in der Geschäftsleitung eines Unternehmens versucht die (wahrgenommene) Leistung seines Vorgängers„Was ist „big bath-accounting“?“ weiterlesen
Das Akzeptanz-Kanal-Modell
Jede Beziehung beginnt mit einer ersten Begegnung, einem ersten Eindruck. Das gilt privat wie geschäftlich. Manchmal wird das Bild des „Eisbrechens“ bemüht, wenn über die ersten vertrauensschaffenden Schritte am Beginn einer Beziehung gesprochen wird. Um in dem Eisbild zu bleiben: zu Beginn ist das Eis noch sehr dünn und trägt nicht, bzw. nur sehr wenig.„Das Akzeptanz-Kanal-Modell“ weiterlesen
