Was ist Debt-Sizing?

Der Begriff des  Debt-Sizing  stammt aus der Projektfinanzierung. Er beschreibt die Tätigkeit, bei der ermittelt wird, wieviel Fremdkapital ein Projekt „vertragen“ kann, d.h. wieviel Überschüsse ein Projekt unter definierten Planannahmen erwirtschaftet. Indirekt bestimmt es damit den notwendigen Eigenkapitaleinsatz für ein Projekt. Zwei Faktoren sind hierbei von besonderer Relevanz: ein relevantes Planszenario wird definiert (Bankers Case);„Was ist Debt-Sizing?“ weiterlesen

Eine Ausfallwahrscheinlichkeit bietet fünf verschiedene Risikoprofile

Die Durchführung eines Kundenratings und die damit erhaltene Ratingnote sagt lediglich etwas über die Ausfallwahrscheinlichkeit aus, nicht jedoch etwas über das damit verbundene wirtschaftliche Risiko. Die Ausfallwahrscheinlichkeit drückt aus, hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass ein Kreditnehmer während der Vertragslaufzeit nicht in der Lage sein wird seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Ein Ausfallereignis bedeutet also nicht, salopp„Eine Ausfallwahrscheinlichkeit bietet fünf verschiedene Risikoprofile“ weiterlesen

Heads-up Memos im Vertrieb

Engagements und Kreditanträge müssen so manches Mal vorabgestimmt werden. Die Gründe hierfür liegen manchmal in der Komplexität, manchmal im Risikogehalt bzw. auch an der Großkreditgrenze oder manchmal schlicht an der Art oder Anzahl der beteiligten Personen aus dem Institut. In jedem Fall sind dies niemals die 08/15 Standardfälle. Ab einer bestimmten Größe einer Bank oder„Heads-up Memos im Vertrieb“ weiterlesen

Nettodeckungsbeiträge in der Vertriebssteuerung

Ich erlebe oftmals, egal wie offiziell tatsächlich gesteuert wird, dass operativ in der Vertriebssteuerung ausschließlich entweder über Bruttodeckungsbeiträge (DB I) oder über Rendite gesteuert wird. Wenn man fragt, warum die Bruttoerlöse für die Steuerung so wichtig sind, dann bekommt man Antworten wie: „Wir zahlen das Gehalt schließlich in Euro nicht in Prozent!“ Das ist nicht„Nettodeckungsbeiträge in der Vertriebssteuerung“ weiterlesen

Der Weg zu mehr Cross-Selling

Die Bestrebung nach Cross-Selling (CS), also einem Kunden mehr als nur ein Produkt zu verkaufen ist nicht neu. Die Gründe sind vielschichtig und reichen von Profitiablität (sinkende Kundenkosten, Cross-Sell-Produkte oftmals ohne Eigenkapitalbindung) über den Hausbank-Anspruch (wichtigster Bankpartner, ganzheitliche/umfassende Beratung) bis hin zur Wettberwerberabwehr. Die Ansätze dafür sind ebenso vielfältig: statistische Potenzialanalysen, Musterkundenprofile, Finanz- und Beratungskonzepte„Der Weg zu mehr Cross-Selling“ weiterlesen

Firmenkunden: Kreditentscheidungen im Corona-Zeitalter

Bis Ende Februar 2020 hatte wohl die meisten Unternehmer ein „eingeschwungenes“ Verhältnis zu Ihrem Firmenkundenberater. Man kennt sich (oder: kannte sich), die Gespräche folgen meist einem bekannten Muster, jeder weiss, was er dem jeweils anderen zu erwarten hat – manchmal mit, meist ohne Steuerberater. Egal ob Jahresgespräch, oder ob gerade etwas anstand. Mit dem Lockdown„Firmenkunden: Kreditentscheidungen im Corona-Zeitalter“ weiterlesen

Umgang mit notleidenden Krediten seit April 2019 (NPL-Backstop)

Bereits seit etwa einem Jahr gibt es eine neue Regelung zum Umgang mit notleidenden Krediten, auch Non-performing loans (NPL) genannt. Diese EU-Verordnung (2019/630) ist am 25.04.2019 in Kraft getreten und findet seit 26.04.2019 Anwendung – d.h. für alle notleidenden Kredite, die ab dem 26.04.2019 notleidend geworden sind. Diese Verordnung ist – anbetracht der bisherigen Konjunktur„Umgang mit notleidenden Krediten seit April 2019 (NPL-Backstop)“ weiterlesen