Was ist Debt-Sizing?

Der Begriff des  Debt-Sizing  stammt aus der Projektfinanzierung. Er beschreibt die Tätigkeit, bei der ermittelt wird, wieviel Fremdkapital ein Projekt „vertragen“ kann, d.h. wieviel Überschüsse ein Projekt unter definierten Planannahmen erwirtschaftet. Indirekt bestimmt es damit den notwendigen Eigenkapitaleinsatz für ein Projekt. Zwei Faktoren sind hierbei von besonderer Relevanz: ein relevantes Planszenario wird definiert (Bankers Case);„Was ist Debt-Sizing?“ weiterlesen

Nettodeckungsbeiträge in der Vertriebssteuerung

Ich erlebe oftmals, egal wie offiziell tatsächlich gesteuert wird, dass operativ in der Vertriebssteuerung ausschließlich entweder über Bruttodeckungsbeiträge (DB I) oder über Rendite gesteuert wird. Wenn man fragt, warum die Bruttoerlöse für die Steuerung so wichtig sind, dann bekommt man Antworten wie: „Wir zahlen das Gehalt schließlich in Euro nicht in Prozent!“ Das ist nicht„Nettodeckungsbeiträge in der Vertriebssteuerung“ weiterlesen

Ein Coronahalbjahr – quo vadis Mittelstand?

Inzwischen leben wir in Deutschland mehr als 6 Monate mit neuen, veränderten Rahmenbedingungen, die das Corona Virus mit sich gebracht hat. Während wir am Anfang der Krise bei den meisten Unternehmen einen Geschäftsausfall erlebt haben, weil der „Lockdown“ physische Präsenz in weiten Teilen verhindert hat. Die sogenannten systemrelevanten Unternehmen haben weitergearbeitet (durften oder mussten sogar),„Ein Coronahalbjahr – quo vadis Mittelstand?“ weiterlesen

Auf dem Weg von der Bilanz-Bank zur GuV-Bank

Es ist keine neue Geschichte: die klassischen Geschäftsmodelle der Banken sind unter Druck – sei es durch Niedrigzins oder auch Digitalisierung. Die – mehr oder weniger – bekannten Plattformen ziehen in großem Umfang die Nachfrage auf sich. Wer nicht selbst zur Plattform wird (was auch immer das ist), kann nur als Kostenführer nachhaltig bestehen. Regionalbanken„Auf dem Weg von der Bilanz-Bank zur GuV-Bank“ weiterlesen

Der Weg zu mehr Cross-Selling

Die Bestrebung nach Cross-Selling (CS), also einem Kunden mehr als nur ein Produkt zu verkaufen ist nicht neu. Die Gründe sind vielschichtig und reichen von Profitiablität (sinkende Kundenkosten, Cross-Sell-Produkte oftmals ohne Eigenkapitalbindung) über den Hausbank-Anspruch (wichtigster Bankpartner, ganzheitliche/umfassende Beratung) bis hin zur Wettberwerberabwehr. Die Ansätze dafür sind ebenso vielfältig: statistische Potenzialanalysen, Musterkundenprofile, Finanz- und Beratungskonzepte„Der Weg zu mehr Cross-Selling“ weiterlesen

Komplexitätsreduktion durch Vertriebsmanagement

Der Vertrieb in Banken und Sparkassen hat sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten ganz erheblich gewandelt. Beispielhaft, jedoch nicht abschließend, sind zu nennen: die Zahl der Ziele und Zieldimensionen die beachtet werden müssen, haben sich deutlich erhöht. So gibt es manche Ziele, die einander sogar zumindest teilweise widersprechen oder sich behindern (bspw. Margenausweitung im„Komplexitätsreduktion durch Vertriebsmanagement“ weiterlesen

Nach Corona: Die Rückkehr der Mezzanine-Programme?

Es geht los – alle arbeiten sich aus dem Tal, dem Lockdown wieder heraus. Bei Einigen reichen (hoffentlich) ein paar Stundungen andere benötigen zusätzliche Liquidität, zum Beispiel in Form der Variante des KfW-Unternehmerkredites („Corona-Hilfe“). Hier wie dort mag Kurzarbeit noch ein notwendiges Mittel sein. Wenn wir einfach unterstellen, dass ein Unternehmen seine Fixkosten linear über„Nach Corona: Die Rückkehr der Mezzanine-Programme?“ weiterlesen